Skip to main content.

Praxisnahe Problemlösungen auf unterschiedlichen Kommunikationsfeldern

Wir versuchen, uns dem Phänomen Kommunikation zu nähern. Unser Ansatz ist problemorientiert: Es geht um ein allgemeines Geflecht von Grundlagen, aus dem sich Wege zur Lösung konkreter, praktischer Problemfälle ergeben.

Wir gehen davon aus, dass die empirische Basis individueller Kommunikationstheorien die Erfahrungen der Teilnehmenden sind. Wir untersuchen die Anbindung der Kommunikation an persönliche Bedingungen und Abläufe, das Umfeld und die Randbedingungen.

Kommunikationstheorie

Die zu bildende Kommunikationstheorie soll

Unser Ansatz unterscheidet sich von weithin bekannten Ansätzen wie der Systemtheorie von Niklas Luhmann, der Theorie des kommunikativen Handelns von Habermas, der Sprechakttheorie, der Linguistik, der Signaltechnik und einigen philosophischen Disziplinen.

Ansatz

Unser theoretischer Ansatz ist ein Ansatz der empirischen Sozialforschung mit einem weiten Empirie-Begriff, der individuelle, qualitative und quantitative Empirie umfasst. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass eine Kommunikationstheorie für alle Kommunikationsformen und Kommunikationsprozesse gelten soll, für die face-to-face - Kommunikation genauso wie zum Beispiel für die Kommunikationsformen, die durch die Technik ermöglicht werden (Internet, Mobilgeräte) und die Kommunikation über Massenmedien.

Wir sehen einen Prozess in dem Moment als Kommunikationsprozess zwischen Lebewesen an, wenn Rezeption stattfindet, die auf Produktion (zum Beispiel Sprechen) bezogen ist. Ein Kommunikationsprozess kann durch Sprechen zwar initiiert werden, er beginnt jedoch als Kommunikationsprozess mit der Rezeption. Mit anderen Worten: Ein Sprecher kann einen Kommunikationsprozess nicht anstoßen. Ein Kommunikationsprozess beginnt durch den Hörer (oder selbstverständlich die Hörerin). Ebenso beinhaltet ein Kommunikationsprozess für uns nicht notwendigerweise wechselseitige Produktion (zum Beispiel, dass ein angesprochener Hörer zum Sprecher wird). Das bedeutet für uns: Der Leser eines Buches kommuniziert. Ein Fernsehzuschauer kommuniziert. Der Lauscher vom Geheimdienst, der den Belauschten gerade nicht sprachlich antworten will, kommuniziert.